FÜR DIGITALE DEMOKRATISCHE KULTUR

DAS PROJEKT DEH:ATE

debate//de:hate

debate//de:hate fördert und stärkt eine demokratische Debattenkultur im Internet. Denn die technische und kommunikative Revolution unserer Gesellschaft durch das Internet bedeutet auch für die zivilgesellschaftliche Arbeit im Bereich Rechtsextremismus eine gravierende Zäsur. Das Netz gilt für rechtsextreme Akteure als Propagandamedium Nummer eins; dazu kommen seit Ende 2014 verstärkt auch rechtspopulistische Bewegungen und ihr Umfeld.

Auf dieser Seite wollen wir für das Phänomen Hate Speech sensibilisieren und Werkzeuge für den Umgang damit bereitstellen. Dabei geht es um zwei Ebenen: erstens um das Was mit Information, Recherchen und Hintergründen und zweitens das Wie einer kritischen und zugleich respektvollen Diskussionskultur im Netz. de:hate ist dabei für die Analyse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen verantwortlich.

Das Projekt de:hate

Verständnis ist immer der erste Schritt für einen Lösungsansatz. Der Annahme folgend, dass der digitale Raum das wichtigste Propagandamedium des Rechtsextremismus, Antisemitismus und anderer menschenverachtender Phänomene darstellt, ist eine kontinuierliche Beobachtung aktueller Entwicklungen, Trends und Phänomene unabdingbar. Daher betreibt die Amadeu Antonio Stiftung seit 2011 das Monitoring von menschenverachtenden Phänomenen im Social Web, bei dem sie Entwicklungen beobachtet, analsysiert und einordnet. Hate Speech ist dabei kein statisches Phänomen, sondern verändert sich stetig. Dies gilt sowohl für die Zielrichtung, die Ausdrucksform, als auch die Vernetzung untereinander. Um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen, konzentriert die Stiftung das Monitoring in dem neuen Projekt de:hate.

Angesichts der hohen öffentlichen Aufmerksamkeit für das Themenfeld Hate Speech und den zahlreichen Debatten über den Umgang damit, ist es besonders relevant, den jeweiligen Akteurinnen und Akteuren die notwendige Expertise für eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen zu vermitteln. Dies geschieht mithilfe von Analysen, Fallbeispielen und fachlichen Einschätzungen, die sich explizit auch an weniger digital-affine Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Presse richten.

de:hate betreibt dazu ein qualitatives Monitoring, um menschenverachtende Phänomene im digitalen Raum frühzeitig zu identifizieren und analysieren. Neben der Beobachtung und Analyse aktueller Hate Speech Phänomene werden themenrelevante Forschungsergebnisse gesichtet und aufbereitet. So soll zu einem tieferen Verständnis der Problemfelder beigetragen werden ebenso wie zu einer Grundlage für die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätzen zum Umgang mit Hate Speech.

 

de:hate wird gefördert von

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